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Wer ist der wichtigste Mensch in unserem Leben?

17. Januar 2017

Ich renne.
Ich renne und habe das Gefühl ich komme nicht vorwärts.
Meine Schritte führen mich im Kreis und ich vergesse mich selber dabei.

Wo bin ich und was mache ich eigentlich?

Diese Frage stelle ich mir – täglich.

Ich stecke zu viel Energie in meine Mitmenschen und lasse mich dabei völlig außen vor.
Das wird mir langsam immer mehr bewusst.
Doch wie soll ich an mich denken, wenn es kaum möglich ist überhaupt darüber nachzudenken.

Ich möchte immer allen gerecht werden. Eines meiner größten schwächen. Denn dabei bleibe ich immer auf der Strecke.

Wahrscheinlich geht es vielen von euch genauso.
Aber ist das richtig?
Wer ist der wichtigste Mensch?
Sollten das nicht immer wir selbst sein?

Und ich erinnere mich an ein Gespräch aus einem damaligen Seminar.
Unsere Seminarleiterin gab uns die Aufgabe zu überlegen, wer der wichtigste Mensch in unserem Leben ist.
Ich bin ehrlich, mir viel es schwer. Denn ich habe viele Menschen, die für mich sehr wichtig sind. (Damals hatte ich noch kein Kind, sonst wäre mir die Antwort sicher leichter gefallen.)

Ich entschied mich für einen Namen.

Nachdem wir darüber sprachen, fing sie an uns zu fragen, ob wir uns unserer Entscheidung wirklich bewusst sind.
Haben wir vielleicht jemanden vergessen?

Und ja, dass haben wir.
Wir vergaßen uns selbst in die Entscheidung mit einzubeziehen. Mir ging es auf jeden Fall so. Ich dachte nicht eine Sekunde über mich nach.
Dabei sind der wichtigste in unserem Leben doch eigentlich wir selbst. Auch, wenn es vielleicht egoistisch klingen mag.

Leider vergessen wir dies viel zu häufig. Leider kommt es für uns häufig nie in Frage.
Doch jemehr ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass sie mit all dem was sie damals zu uns sagte, recht hat.

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Stellt euch mal vor, ich seid in einem Flieger unterwegs. Mit eurem liebsten, einem Elternteil oder jemanden, der für euch sehr wichtig ist.
Die Sauerstoffmasken fallen aus ihren Halterungen.
Wem setzt ihr zu erst die Maske auf ?
Damals habe ich mit der Person geantwortet, für die ich mich entscheiden habe, die sei die wichtigste in meinem Leben.
Heute entscheide ich ich dafür, mir selber die Maske als erstes aufzusetzen. Denn nur, wenn ich mir selber geholfen habe, besteht die Möglichkeit anderen zu helfen.

Leider habe ich dieses Gespräch viel zu lange aus meinen Augen verloren, nicht mehr daran gedacht. Und somit mich selber wieder vergessen.

Ich muss anfangen umzudenken, anfangen an mich zu denken. Denn wenn es mir gut geht, kann ich es auch nach außen strahlen.

Habt einen schönen Tag und denkt auch einmal an euch! ♥

Allgemein Lifestyle

Am Sonntag bleibst Du mal aus.

13. Dezember 2015

Ich habe das Gefühl, ohne dieses Gerät geht gar nichts mehr. Ich frage mich ob es schon so eine Art Sucht ist, die ich gar  nicht wirklich wahrnehme und beschließe mein Handy, um das es hier in diesem Beitrag geht, einmal in der Woche auszulassen.

Snapchat, Instagram, Whatsapp, Facebook, Pinterest und vieles mehr, begleiten mich auf diesem Gerät durch meinen Tag. Ich ertappe mich, wie ich ganz unbewusst immer wieder dazu greife um diese Apps zu öffnen.
Immer wieder, auch, wenn ich zum Beispiel gerade keine Whatsappnachricht erhalten habe. Ich frage mich, warum. Und kann mir darauf keine Antwort geben.
Doch es ist so und dieses Verhalten möchte ich langsam immer mehr abbauen.
Ich nahm mir nach einem Gespräch, in dem es genau um dieses Verhalten ging vor, meinen Handykonsum runterzuschrauben und einen Tag in der Woche einzuführen, an dem dieses Gerät einmal aus bleibt und ich nicht erreichbar bin.

Gedacht, gesagt, getan.

Ich fing an, mein Handy nicht mehr ständig neben mir liegen zu haben, sondern legte es an einem Platz, der nicht unmittelbar in der Nähe ist, sodass ich mal fix danach greiefn kann.
Es zeigte die erste Wirkung. Denn wie sagt man so schön, aus den Augen, aus dem Sinn. Ich dachte gar nicht daran, jetzt zu diesem Platz zu gehen, mir mein Handy zu nehmen um dann mal wieder in diesen ganzen Apps zu stöbern. Natürlich hielt das nicht den ganzen Tag an. Das sollte es auch nicht. Denn mein Ziel war es, den Konsum in der Woche runter zu schrauben und genau das gelang mir. Sobald ich ins Bett ging, stöberte ich noch einmal durch meine Instagram Timeline und durch die Snapchat Stories, beantwortete Whatsapp Nachrichten und stellte anschließend mein Handy in den Flugmodus und legte es beiseite.

Nach nur sehr kurzer Zeit war genau dies fest in mir eingebrannt und ich merkte wieder, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich brauche das alles gar nicht. Es ist schön, dass es all dies gibt, aber ich kann auch ohne. Genau das bewies ich mir an den Sonntagen, an denen mein Handy komplett aus blieb.
Es tut gut, mal nicht erreichbar zu sein, sich auf ganz andere Dinge zu konzentrieren. Pläne zu schmieden, zu basteln und einfach Zeit mit der Familie zu verbringen, ohne dass das Handy dazwischen funkt.

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Viele von uns gestehen sich diese “Sucht“ nicht ein. Doch wissen wir alle, dass wir abhängig sind, von diesem kleinen Gerät.
Verständlich. Denn es ermöglicht uns vieles. Vor allem kommuniezieren wir hauptsächlich darüber. Die meistenüber Whatsapp und das kostet Zeit.
Zeit, die ganz schnell an einem vorberfliegt und die man eigetlich in manchen Situation hätte besser nutzen können.
Das wissen wir und ich bin sicher, dieses Gefühl kennt jeder von euch.

Heute ist Sonntag. Mein Handy ist aus. Mein Sohn und mein Liebster schlafen. Ich habe Zeit für mich, Zeit für ein Buch, Zeit für diesen Beitrag, Zeit ohne mein Handy.
Vielleicht nehme ich demnächst den Samstag noch mit dazu. Mal schauen wie sich das ganze entwickeln wird.
Und vielleicht regt euch dieser Beitrag auch dazu an, das Handy an einem Tag der Woche mal aus oder im Flugmodus zu lassen.

Fühlt euch umarmt. Liebst, Vanessa♥

Lifestyle Texts

Du bist schön, so wie du bist.

18. Oktober 2015

Ich schaute in den Spiegel und wusste nicht so ganz, was ich von meinem Spiegelbild halten sollte.
Die Haare saßen mal wieder nicht und Fett hatte ich wohl auch zu viel, denn im Gegensatz zu den ganzen Models war ich nicht M sondern XXL, so kam es mir jedenfalls vor.
Lange Zeit habe ich gebraucht, mich in meinem Körper wohl zu fühlen. Ohne mich in Größe XS zu hungern.
Mir fiel es nie leicht. Viel zu viel hatte ich an mir aus zusetzten.
Doch irgendwann, während ich mir Gedanken über all das machte, fing ich an mich wohler zu fühlen, mich zu akzeptieren wie ich bin und mich nicht mehr ständig schlecht zu reden.

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Ich weiß, dass es vielen so geht. Ich weiß, dass nur 8 % der Frauen in Deutschland mit sich selber Zufrieden sind.
Eine erschreckende Zahl, wie ich finde. Denn ganze 92% sind unzufrieden.
Dabei sollte das nicht der Fall sein, wir sollten uns so mögen wie wir sind. Ganz egal, ob wir etwas Speck haben, ein Muttermal, Dehnungsstreifen oder Cellulite. Denn jeder von uns ist schön.
Sind wir selber Zufrieden mit uns, können wir dies auch in die Welt tragen, strahlen automatisch etwas ganz anderes aus und fühlen uns besser.

Sollte sich nicht jeder gut fühlen? Es ist doch nicht Sinn des Lebens, den perfekten Körper zu haben und so zu sein, wie andere uns gerne hätten.
Wir sollten mehr auf den Charakter, als auf das Äußere achten und andere nicht in irgendwelche Schubladen stecken.

Wieder schaute ich in den Spiegel und lächelte, anstatt mich aufzuregen. Ging an meine Kleiderschrank, probierte die verrücktesten Kombinationen aus, bemalte wie damals bei Oma mit einem Kugelschreiber die Gesichter der Models auf den Zeitschriften, verpasste ihnen einige Makel und fühlte mich gut. Zuletzt nahm ich mir einen Schokoriegel aus dem Schrank und aß ihn. Denn das habe ich schon lange nicht mehr getan.

Schönheit ist nicht das, was von einem Chirurgen korrigiert und oder in Photoshop bearbeitet wurde. Schönheit, ist Ausstrahlung, Zufriedenheit und die Makel an uns, denn das macht jeden einzelnen von uns besonders und erzählt die ein oder andere Geschichte.

Ich möchte, dass du gleich vor deinen Spiegel trittst dich anschaust, lächelst und einmal sagst, “ICH BIN SCHÖN, SO WIE ICH BIN!“ 
Denn genau das bist du!

Bist du mit dir Zufrieden ? 

Liebst, Vanessa♥
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Fotos: Alexander Staab

Lifestyle

Damals mein Kind, war noch alles anders..

10. Januar 2015
Wenn man erfährt, dass man schwanger ist, klingeln sofort die Alarmglocken. Denn heutzutage gibt es ja unglaublich viel worauf man zu Achten hat. Genauso war und ist es bei mir. Bezüglich auf rohes Fleisch usw. viel dies weg, da ich vegetarisch lebe – dazu wird noch einmal ein extra Beitrag kommen. Doch war klar, dass ich von nun an auf Alkohol, Koffein, rohe Eier, Rohmilchprodukte etc verzichten muss. Ich denke ich bin ziemlich streng was das alles betrifft. Denn ich verzichte seit meiner Schwangerschaft bewusst auf alles. Auch auf Cola oder sonstiges was man ab und an zu sich nehmen darf. Woran das liegt, kann ich mir selber nicht erklären. Dabei habe ich immer wieder im Hinterkopf, wie es damals war. Als meine zwei Omis damals schwanger waren, wusste noch kaum jemand was gut ist und was nicht. Sie haben ihr Leben einfach fortgesetzt, gegessen und getrunken wie sonst auch und haben viele gesunde Kinder auf die Welt gebracht.

Dies wurde mir aber erst bewusst, als ich einige Tage mit meiner Oma verbracht habe und ständig Sachen gesagt habe wie: „Das Ei muss hart sein„, „Nein ich trinke lieber einen entkoffeinierten Tee“ und so weiter und so fort. Für mich jetzt als Schwangere ist dies völlig normal. Vielleicht auch ein wenig übertrieben, da eine gewisse Menge an Koffein täglich ok ist. Jedoch schüttelte meine Oma den Kopf und sagte zu mir: ,,Damals mein Kind, war noch alles anders!“ und so kamen anschließend die ganzen Geschichten von damals auf den Tisch. Ich liebe es mich mit meiner Oma über die Vergangenheit zu unterhalten, zu erfahren wie sie damals gelebt hat und wie sie meine Mutter, Tanten und Onkel groß gezogen hat.

Heute ist vieles nicht mehr so wie es mal war, da uns durch die Technik und andere Dinge einfach einiges leichter gemacht wird. Auch, wenn ich dies natürlich schon lange wusste, war es tief im Hinterkopf gespeichert und hat mich zum Nachdenken angeregt.
Mir wurde bewusst wie leicht es heute ist, mal eben zum Frauenarzt zu gehen um ein kleines Bauchkino zu haben, während bei meiner Oma noch per Hand getastet wurde ob das Baby und die Gebärmutter auch ja gut wachsen. Darüber könnte ich ständig reden, denn ich persönlich finde den Vergleich sehr interessant.
Durch das Gespräch bin ich etwas lockerer geworden. Dann trinke ich halt mal ein Glas Cola am Abend oder beim ausgehen, dass wird meinem kleinen Astronauten nicht Schaden und mir wahrscheinlich auch mal sehr gut tun.

Woran liegt es, dass wir so sehr darauf achten?
Wenn ich darüber nachdenke, springen mir sofort das Internet und die Ärzte in den Kopf. Natürlich hört man auf das was der Arzt sagt und es ist mit Sicherheit auch nicht verkehrt. Jedoch sollte sich niemand mit all dem verrückt machen. Vor allem sollte man nicht googeln, denn das kann einem zum teil ziemliche Sorgen bereiten. Ihr versteht bestimmt was ich meine.

Interessieren euch die Vergleiche zwischen damals und heute?

Lasst es euch gut gehen, hört auf euer Gefühl und fühlt euch ganz feste umarmt von mir.
Vanessa♥

Lifestyle

Ich trage dich unter meinem Herzen♥

5. Januar 2015

Ich sehe nachdenklich aus, dabei bin ich glücklich. Sehr sogar!
Vielleicht liegt es an der Aufregung, die dieses Jahr mit sich bringt. Viele Termine, der erste CTG, der Geburtsvorbereitungskurs und anschließend ist schon die Geburt von meinem Kleinen.
Da kommt es vor, dass ich mir Gedanken machen. Ob ich an alles denke, wie es sein wird und ob ich alles richtig machen werden. Ich denke das liegt auch daran, dass meine Familie und die meines Liebsten nicht in der Nähe wohnen. Doch weiß ich im Gegenteil dazu, dass ich mich gut vorbereite, eine Nachsorge-Hebamme habe und ich wahrscheinlich vor Glück nicht mehr aufhören kann zu grinsen. Auch wenn die Nächte kürzer und die Tage anstregender werden. Es gibt für mich jetzt schon nichts schöneres als die Bewegungen von meinem Kleinen in meinem Bauch zu spüren.

Wenn ich in die Vergangenheit schaue, kann ich es kaum fassen wie schnell die Zeit vergangen ist. Es kommt mir vor als wäre es erst gestern gewesen, als der Frauenarzt die Schwangerschaft bestätigt hat. 
Blinzel ich dann einmal wird mir klar, dass dies schon einige Wochen in der Vergangenheit liegt. Denn ich bin bereits im 7. Monat und so langsam nähert sich der Entbindungstermin. Ich freue mich riesig auf diesen Tag! 

Es fasziniert mich jeden Tag auf’s Neue, zu wissen dass ein kleiner Mensch in mir heranwächst. Besonders dann, wenn ich auf den Monitor bei meinem Frauenarzt schaue und aus diesem kleinen Punkt ein, in dem Fall großer Mensch, geworden ist. Die Natur ist einfach faszinierend. Genau dieses Wort trifft es einfach! 

Ich bin nun sehr gespannt auf die kommende Zeit, auf die kommenden Termine, die Herzschläge, den Kurs und auf das aufbauen des Kinderzimmers. Denn mittlerweile fange ich an mehr zu Putzen als sonst, alles ordentlich zu halten, Sachen zu kaufen und zu Nähen. Da kommt der, wie sagt man so schön “Nestbautrieb“, der mich zu all diesen tollen Vorbereitungen bringt. Mal schauen wie es nun weiter geht, was für tolle Sachen ich für den kleinen shoppen werde und wie schnell die Zeit vergehen wird, bis ich ihn in meinen Armen halte. Doch bis dahin genieße ich weiterhin die Schwangerschaft, die Bewegungen und Tritte und den weiter wachsenden Bauch.

Fühlt euch umarmt, Vanessa♥