Allgemein Lifestyle

Am Sonntag bleibst Du mal aus.

13. Dezember 2015

Ich habe das Gefühl, ohne dieses Gerät geht gar nichts mehr. Ich frage mich ob es schon so eine Art Sucht ist, die ich gar  nicht wirklich wahrnehme und beschließe mein Handy, um das es hier in diesem Beitrag geht, einmal in der Woche auszulassen.

Snapchat, Instagram, Whatsapp, Facebook, Pinterest und vieles mehr, begleiten mich auf diesem Gerät durch meinen Tag. Ich ertappe mich, wie ich ganz unbewusst immer wieder dazu greife um diese Apps zu öffnen.
Immer wieder, auch, wenn ich zum Beispiel gerade keine Whatsappnachricht erhalten habe. Ich frage mich, warum. Und kann mir darauf keine Antwort geben.
Doch es ist so und dieses Verhalten möchte ich langsam immer mehr abbauen.
Ich nahm mir nach einem Gespräch, in dem es genau um dieses Verhalten ging vor, meinen Handykonsum runterzuschrauben und einen Tag in der Woche einzuführen, an dem dieses Gerät einmal aus bleibt und ich nicht erreichbar bin.

Gedacht, gesagt, getan.

Ich fing an, mein Handy nicht mehr ständig neben mir liegen zu haben, sondern legte es an einem Platz, der nicht unmittelbar in der Nähe ist, sodass ich mal fix danach greiefn kann.
Es zeigte die erste Wirkung. Denn wie sagt man so schön, aus den Augen, aus dem Sinn. Ich dachte gar nicht daran, jetzt zu diesem Platz zu gehen, mir mein Handy zu nehmen um dann mal wieder in diesen ganzen Apps zu stöbern. Natürlich hielt das nicht den ganzen Tag an. Das sollte es auch nicht. Denn mein Ziel war es, den Konsum in der Woche runter zu schrauben und genau das gelang mir. Sobald ich ins Bett ging, stöberte ich noch einmal durch meine Instagram Timeline und durch die Snapchat Stories, beantwortete Whatsapp Nachrichten und stellte anschließend mein Handy in den Flugmodus und legte es beiseite.

Nach nur sehr kurzer Zeit war genau dies fest in mir eingebrannt und ich merkte wieder, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich brauche das alles gar nicht. Es ist schön, dass es all dies gibt, aber ich kann auch ohne. Genau das bewies ich mir an den Sonntagen, an denen mein Handy komplett aus blieb.
Es tut gut, mal nicht erreichbar zu sein, sich auf ganz andere Dinge zu konzentrieren. Pläne zu schmieden, zu basteln und einfach Zeit mit der Familie zu verbringen, ohne dass das Handy dazwischen funkt.

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Viele von uns gestehen sich diese “Sucht“ nicht ein. Doch wissen wir alle, dass wir abhängig sind, von diesem kleinen Gerät.
Verständlich. Denn es ermöglicht uns vieles. Vor allem kommuniezieren wir hauptsächlich darüber. Die meistenüber Whatsapp und das kostet Zeit.
Zeit, die ganz schnell an einem vorberfliegt und die man eigetlich in manchen Situation hätte besser nutzen können.
Das wissen wir und ich bin sicher, dieses Gefühl kennt jeder von euch.

Heute ist Sonntag. Mein Handy ist aus. Mein Sohn und mein Liebster schlafen. Ich habe Zeit für mich, Zeit für ein Buch, Zeit für diesen Beitrag, Zeit ohne mein Handy.
Vielleicht nehme ich demnächst den Samstag noch mit dazu. Mal schauen wie sich das ganze entwickeln wird.
Und vielleicht regt euch dieser Beitrag auch dazu an, das Handy an einem Tag der Woche mal aus oder im Flugmodus zu lassen.

Fühlt euch umarmt. Liebst, Vanessa♥

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5 Comments

  • Reply Anny 13. Dezember 2015 at 22:43

    Hallo meine Liebe💋
    Auch ich stelle das Handy jeden Abend ab und erst am Mittag des nächsten Tages wieder an…und auch heute war es im Flugmodus…damit ich einen tollen Tag auf der Festung Bourtange in den Niederlanden bei herrlichem Wetter auf einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt so richtig genießen konnte…allerdings habe ich die Camerafunktion des Hadys genutzt😉 habe grade deinen suuuuuuuuuuper 👍👍👍 Blockbeitrag gelesen…nun komentiert…💋 und jetzt wird das Handy wieder ausgeschaltet und ich geh zu Bett😴
    Fühl dich gedrückt 😙

  • Reply Genovese 16. Dezember 2015 at 09:25

    Danke für das Teilen

  • Reply leon_2408 28. Juni 2016 at 12:19

    Hallo Vanessa, ich finde der Beitrag ist dir sehr gut gelungen! :-) Ich versuche auch immer wieder mein Handy nicht zubeachten. Da ich sehr aktiv bin fällt mir das nicht immer leicht.
    Sobald man aber mal einen Tag oder eine längere Zeit darauf verzichtet, rücken andere wichtigere Dinge in den Vordergrund. Diese Erkenntnis ist Gold wert ! :-)

    Viele Grüße Leon

  • Reply Arturo Aleman 2. März 2017 at 21:10

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